Jungstörche in den Wäldern Thailands besitzen eine sehr originelle Art sich vor der Hitze zu schützen. Die Mutter und der Vater bringen Wasser in ihren Schnäbeln herbei und schütten es auf ihre Jungen, die noch Federlos sind. Diese kalte Dusche kühlt die Kleinen ab, dennoch ist sie nicht genug. Sie brauchen auch Schatten.
Störche zählen zu den besten Eltern der Welt, wenn man die Sorgfalt, den Zusammenhalt und die Selbstaufopferung anschaut, die sie ihren Jungen entgegen bringen. Wenn wir uns die Natur anschauen, sehen wir immer die gleichen Fakten: Gott hat jedes Lebewesen erschaffen. Jede Kreatur, mit all ihren wundervollen Charakteristiken, ist ein Beweis für die wahre Schöpfung. Gott ist der Herr aller Wunder der Schöpfung im Himmel, auf der Erde und dazwischen. Fromme Menschen sollten Gottes Schöpfung gedenken und Ihn dafür loben.
Delphine beschützen ihre Jungen von dem Augenblick der Geburt an. Vor der Geburt schwimmt die Delphinmutter langsamer und andere Weibchen, die das sehen, helfen ihr während der Geburt. Diese Helferinnen schwimmen immer entlang der werdenden Mutter, um sie zu schützen, und wenn das Baby geboren ist, stellen sie sicher, dass es zum ersten Atemzug an die Wasseroberfläche gelangt.Verlangen sie etwa eine andere als Gottes Religion? Ihm ergibt sich, was in den Himmeln und auf Erden ist, freiwillig oder widerwillig, und zu Ihm müssen sie alle zurück. (Quran, 3:83)
In den ersten zwei Wochen weicht das Baby nie von der Seite der Mutter. Innerhalb kurzer Zeit nach der Geburt lernt das Baby zu schwimmen und entfernt sich mehr und mehr von der Mutter. Die neugewordenen Mutter kann den flinken, schnellen Bewegungen des Jungen nicht folgen; und somit besteht kein ausreichender Schutz. In dieser Situation treten die Helferdelfine in Aktion und schützen das Junge durch exzellente Verteidigung.30
Das selbstaufopfernde Verhalten der Delphinmutter kann man daran erkennen, dass sie die Hälfte ihres eigenen Futters, das schon verdaut ist, in den Schnabel des Babys füttert. Ein weiteres Beispiel eines solchen Verhaltens bei Delphinen, bei dem sie anderen helfen, ist wenn einer von ihnen verletzt ist. Anstatt zu fliehen, demonstrieren sie ein Verhalten, das ein beachtliches Risiko für ihr eigenes Leben darstellt.31
Delphine handeln gemeinschaftlich, um ihre Jungen vor Haien zu beschützen. Ein oder zwei Delphine schwimmen voran, um die Aufmerksam des Hais auf sich zu lenken. Wenn der Hai diesem Ablenkungsköder folgt, attackieren andere Delphine ihn aus allen anderen Richtungen; einer schwimmt schnell von hinten heran und stößt den Hai mit der Nase in die Seite. Normalerweise gibt der Hai danach auf, aber die Delphine töten sogar manchmal Haie auf diese Weise.32
Versuchen wir diese Frage zu beantworten, treffen wir auf eine sehr interessante Situation. Die winzigen Schildkröten schlüpfen aus ihren Eiern, wiegen ungefähr 31 Gramm (1.1 Unzen) und eine einzelne Schildkröte kann sich ihren Weg durch die dicke Sandschicht nicht buddeln. Aber mit der Hilfe der anderen ist das eine Leichtigkeit. Bald erreichen sie die Sandoberfläche und eilen zum Wasser.
Jedes Einzelne in der Gemeinschaft hat eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Zum Beispiel stehen einige Erdmännchen Wache, um die Sicherheit der anderen zu gewährleisten, und sie stehen stundenlang in der gleißenden Sonne ohne Essen und Trinken. Wenn die Wachen Gefahr erkennen alarmieren sie die anderen vor dem Feind. Diesen Alarm vernehmend, eilen die anderen Erdmännchen in Sicherheit.
Die wichtigste Aufgabe der Gruppe ist es, ihre Jungen zu ernähren und zu beschützen, und alle jungen Weibchen sind dafür verantwortlich, nach den Babys zu schauen. Jeden Tag bleibt eine von ihnen im Bau zurück, und versorgt die Jungen. Die Kooperation und gemeinsame Hilfe in der Gruppe stellt die Sicherheit der Babys dar.34
Es ist Gott, Der den Erdmännchen dieses helfende und selbstaufopfernde Verhalten, das sie sich gegenseitig zeigen, lehrte.
Ein Antilopenbaby benötigt fünf bis zehn Minuten ehe es geboren ist. Während dieser Zeit ist es für die Mutter beschwerlich sich zu bewegen, und sie ist ihren Feinden ausgeliefert. Aber während sie gebärt ist die Mutter nicht alleine. Alle anderen Weibchen sind an ihrer Seite, helfen und beschützen sie.
Innerhalb von wenigen Minuten schreitet es an der Seite der Mutter und lässt nicht von ihr ab, denn wenn es das täte, würde das Antilopenjunge hungern oder von wilden Tieren gerissen werden.35
Alles in der Natur ist das Werk der ewigen Weisheit und der Macht Gottes. Durch Seine erhabene Macht, Zuneigung, Gnade, Intelligenz, Weisheit und Wissen, hat Er dem Antilopenbaby die Stärke gegeben, in kürzester Zeit an die Seite seiner Mutter zu rennen.
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Mutter und Baby bleiben solange zusammen, bis ein nächstes Baby geboren wurde, etwa drei bis fünf Jahre später. Das Rhinobaby folgt meistens der Mutter. Auch wenn diese nach zwei Jahren das Stillen abbricht, bleibt es an ihrer Seite, sogar während der nächsten Schwangerschaft. Der Allmächtige Gott hat dem Rhinozeros den Instinkt geschenkt, ihre Jungen zu beschützen und für sie zu sorgen.36
Eichhörnchen tragen ihre Junge mit den Zähnen an der losen Haut des Bauches. Wenn ihr Nest zerstört ist, trägt die Eichhörnchenmutter ihre Babys unermüdlich zu einem anderen Platz, egal wie weit weg dieser ist. Sie trägt erst eins der Babys weg, kehrt zum alten Nest zurück, um sich wieder und wieder zu vergewissern, dass sie alle sicher gerettet hat.37